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Controlling-Mythen in der Gastronomie aufgedeckt

Geschrieben von Simone | Jun 17, 2025, 6:30:00 AM

Wenn’s ums Controlling geht, herrscht in vielen Gastro-Köpfen immer noch Wildweststimmung. Zahlen? Viel zu trocken. Kennzahlen? Nur was für Buchhalter. Und Controlling-Tools? Zu kompliziert, zu teuer, zu viel Aufwand. Höchste Zeit, mit ein paar dieser hartnäckigen Mythen aufzuräumen – damit du dein Business nicht nach Bauchgefühl, sondern mit Weitblick steuerst.

Inhaltsverzeichnis
  1. Mythos 1: „Controlling ist nur was für große Betriebe.“
  2. Mythos 2: „Ich weiß eh, wo mein Geld hinfließt.“
  3. Mythos 3: "Was oft bestellt wird, läuft auch gut.
  4. Mythos 4: „Controlling kostet zu viel Zeit.“
  5. Mythos 5: „Controlling ist nur was für Buchhalter.“
  6. Fazit: Fakten statt Mythen – und zwar einfach, digital und smart.

 

Mythos 1: „Controlling ist nur was für große Betriebe.“

Ganz im Gegenteil. Gerade kleinere und mittlere Betriebe holen sich durch gezieltes Controlling einen echten Vorteil. Es braucht keine dicken Konzern-Reports – oft reichen ein paar einfache Auswertungen, um schnell zu sehen, wo man auf Kurs ist und wo man gegensteuern sollte. Wer seine Wareneinsatzquote oder den DB1 kennt, trifft Entscheidungen nicht nur schneller, sondern meist auch besser – und sicherer.

Mythos 2: „Ich weiß eh, wo mein Geld hinfließt.“

Ein gutes Gefühl für den Betrieb ist Gold wert – aber Zahlen zeigen oft noch mehr. Wer seine Rechnungen regelmäßig analysiert, entdeckt oft versteckte Kosten, schleichende Preissteigerungen bei Lieferanten oder Produkte, die sich einfach nicht rechnen. Mit Tools wie MEINbusiness bekommst du diese Einblicke automatisch – ohne dich mühsam durch Excel-Tabellen kämpfen zu müssen.

 

 

Mythos 3: "Was oft bestellt wird, läuft auch gut."

Nicht unbedingt. Bestseller sind nicht automatisch Gewinnbringer. Ein Gericht kann zwar beliebt sein – aber wenn Wareneinsatz, Personalaufwand oder Kalkulation nicht stimmen, bleibt am Ende nichts übrig. Erst mit dem Blick auf den Deckungsbeitrag erkennst du, ob ein Gericht wirklich rentabel ist. Beliebt und profitabel? Das ist der wahre Renner.

Mythos 4: „Controlling kostet zu viel Zeit.“

Im Gegenteil – richtig eingesetzt, spart dir Controlling sogar Zeit. Mit modernen, digitalen Lösungen lassen sich viele Prozesse im Gastro-Alltag einfacher und automatisiert gestalten. MEINbusiness digitalisiert deine Eingangsrechnungen und verknüpft sie mit Kassen- und Personaldaten. Die wichtigsten Kennzahlen landen automatisch in deinem Dashboard. Keine Tabellen, kein Stress, kein Zeitverlust. Nur Klarheit.

Mythos 5: „Controlling ist nur was für Buchhalter.“

Diese Annahme ist falsch – Controlling hat nichts mit trockener Buchhaltung zu tun, sondern mit smarten Entscheidungen im Betriebsalltag. Wer sieht, wo Geld verloren geht, wann Personal überbesetzt ist oder welches Gericht nichts einbringt, kann gezielt gegensteuern. Klingt trocken? Ist in Wahrheit ziemlich hilfreich – und oft einfacher, als man denkt.

 

Häufige Fragen zum Controlling in der Gastronomie

Was bedeutet Controlling in der Gastronomie?

Controlling in der Gastronomie bedeutet, die wirtschaftlichen Kennzahlen deines Betriebs regelmäßig zu analysieren und für Entscheidungen zu nutzen. Dazu gehören beispielsweise Umsatz, Wareneinsatz beziehungsweise Warenkosten, Personalkosten, Deckungsbeiträge und Produktivität.

Das Ziel: früh erkennen, wo dein Betrieb gut läuft und wo du gegensteuern solltest.

Warum ist Controlling in der Gastronomie wichtig?

Volle Tische und ein guter Umsatz sagen noch nicht, ob dein Betrieb tatsächlich wirtschaftlich arbeitet. Erst wenn du Umsatz und Kosten gemeinsam betrachtest, erkennst du, was am Ende wirklich übrig bleibt.

Controlling schafft dafür die nötige Transparenz und hilft dir, Entscheidungen stärker auf Zahlen statt ausschließlich auf Bauchgefühl zu stützen.

Welche Kennzahlen sind für das Controlling in der Gastronomie wichtig?

Zu den wichtigen Kennzahlen gehören unter anderem:

  • Umsatz und Umsatzentwicklung
  • Wareneinsatz bzw. Warenkosten
  • Personalkosten
  • Personalkostenquote
  • Deckungsbeitrag 1 (DB1)
  • Deckungsbeitrag 2 (DB2)
  • Umsatz pro Arbeitsstunde bzw. Stundenproduktivität
  • Soll-Ist-Abweichungen

Welche Kennzahlen besonders relevant sind, hängt von deinem Betrieb und deinen wirtschaftlichen Zielen ab.

Was ist der Unterschied zwischen Controlling und Buchhaltung?

Die Buchhaltung dokumentiert und verarbeitet Geschäftsvorfälle und bildet damit ab, was bereits passiert ist.

Controlling nutzt wirtschaftliche Daten dagegen gezielt zur Analyse, Planung und Steuerung. Es hilft dir beispielsweise dabei, Abweichungen zu erkennen, Entwicklungen zu vergleichen und daraus Maßnahmen für deinen Betrieb abzuleiten.

Lohnt sich Controlling auch für kleine Gastronomiebetriebe?

Ja. Auch kleinere Restaurants, Cafés oder andere Gastronomiebetriebe profitieren davon, ihre wichtigsten Zahlen regelmäßig zu analysieren.

Dafür brauchst du keine komplizierten Reports. Schon ein klarer Überblick über Umsatz, Warenkosten, Personalkosten und Deckungsbeiträge kann dir helfen, wirtschaftliche Probleme früher zu erkennen.

Wie oft sollte ich meine Gastro-Kennzahlen kontrollieren?

Das hängt von der jeweiligen Kennzahl ab. Operative Werte wie Umsatz, Arbeitsstunden oder Produktivität können täglich oder wöchentlich relevant sein. Andere Entwicklungen lassen sich zusätzlich im Monats-, Budget- oder Vorjahresvergleich betrachten.

Wichtig ist vor allem, deine Zahlen regelmäßig und vergleichbar auszuwerten, damit Abweichungen nicht erst beim Monatsabschluss auffallen.

Warum reicht der Umsatz allein für das Controlling nicht aus?

Ein steigender Umsatz kann positiv aussehen – gleichzeitig können aber auch Wareneinsatz, Einkaufspreise oder Personalkosten steigen.

Deshalb solltest du den Umsatz immer gemeinsam mit deinen Kosten und Deckungsbeiträgen betrachten. Entscheidend ist nicht nur, wie viel du einnimmst, sondern was davon übrig bleibt.

Wie erkenne ich, ob ein Gericht wirklich profitabel ist?

Ein häufig verkauftes Gericht ist nicht automatisch ein profitables Gericht. Erst wenn du neben den Verkaufszahlen auch Kalkulation, Wareneinsatz und Deckungsbeitrag betrachtest, kannst du seine Wirtschaftlichkeit besser beurteilen.

Eine Renner-Penner-Analyse kann zusätzlich zeigen, welche Gerichte sowohl beliebt als auch wirtschaftlich attraktiv sind.

Muss Controlling in der Gastronomie viel Zeit kosten?

Nein. Werden Daten aus unterschiedlichen Bereichen digital zusammengeführt, müssen Kennzahlen nicht jedes Mal manuell aus Rechnungen, Kassensystemen oder Excel-Tabellen zusammengesucht werden.

Dadurch lässt sich Controlling stärker in den Arbeitsalltag integrieren und der manuelle Aufwand reduzieren.

Wie kann digitales Controlling die Gastronomie unterstützen?

Digitales Controlling hilft dabei, Daten aus verschiedenen Bereichen zentral auszuwerten und miteinander zu vergleichen. So werden beispielsweise Zusammenhänge zwischen Umsatz, Einkauf und Personaleinsatz leichter sichtbar.

Das erleichtert regelmäßige Soll-Ist-Vergleiche und hilft dabei, Veränderungen und Abweichungen früher zu erkennen.

Wie hilft MEINbusiness beim Controlling in der Gastronomie?

MEINbusiness digitalisiert Eingangsrechnungen und verbindet relevante Daten mit Kassen- und Personaldaten. Dadurch können wichtige Kennzahlen zentral ausgewertet und Zusammenhänge zwischen Umsatz und Kosten besser sichtbar gemacht werden.

So bekommst du eine fundierte Datengrundlage, um deinen Betrieb gezielter zu analysieren und wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen.

 

Fazit: Fakten statt Mythen – und zwar einfach, digital und smart.

Wenn’s um Controlling in der Gastronomie geht, halten sich viele Mythen hartnäckig.
Dabei kann sich ein effektives Controlling für deinen Betrieb richtig auszahlen – und muss weder kompliziert noch zeitaufwendig sein. Es hilft dir, klarer zu sehen, gezielter zu steuern und langfristig erfolgreicher zu wirtschaften. Einfach, digital, verständlich. Der beste Zeitpunkt, damit zu starten? Jetzt.